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Riesling Dönnhoff  Hermannshöhle Trocken

Riesling Dönnhoff Hermannshöhle Trocken

Kodex: Riesling

Lobenberg: 100% Schiefer mit Verwitterungsschiefer als Auflage. Schieferböden bringen deutlich klarere Weine, femininer, tänzelnd, aber etwas verschlossen, es braucht etwas Zeit. Wie der Bauhausstil in der Architektur, sehr fest und gradlinig. Säure: 7,5-8 Gramm, 13-13,5 ° Alkohol, 5-6 Gramm Restzucker. Demzufolge auch die Nase trotz hohem Drucks noch etwas verschlossen, Orangenschale, Zitrus, auch Quitte, etwas Apfel im Hintergrund. Fast komplett durchgegoren, nur ca. 3 Gramm Restzucker. Insgesamt sehr reduktive Nase. Im Mund großer Ansturm an Mineralität und Salz, deutliche Grapefruit, auch hier Schalenelemente von Zitrone und Orange, daneben unreife Kiwi. Grüne Birne, der Wein zeigt in diesem verschlossenen Zustand unglaubliche Power. Grandios auch schon im Frühstadium. In seiner Erhabenheit und in seiner aristokratischen, noch unreifen und widerspenstigen Struktur, ein jetzt schon erkennbarer, aber noch zugedeckter Riese. Ein konzentrierter Athlet auf dem Startblock direkt vor dem Startschuss. Alles vibriert, alles ist angespannt. Ein ungemein kraftvoller Wein. 100/100 — Gerstl: Ich rieche an diesem Glas und bin hin und weg, dieser Duft ist an Raffinesse nicht zu überbieten, das ist so etwas von fein, dabei so etwas von intensiv, tiefgründig, komplex, eine Duftwolke aus 1000 verschiedenen Komponenten zusammengesetzt. Das ist verschwenderische Vielfalt, aber nichts ist vordergründig, nichts dominiert, alles ist einen einzige Harmonie, alles ist von unvorstellbarer Präzision, das ist der Duft einer ganz grossen Weinpersönlichkeit. Und am Gaumen ist alles noch viel eindrücklicher. Zuerst dieser sagenhafte, cremig weiche Schmelz, der Wein streicht wie eine Feder über die Zunge. Da ist eine die Sinne betörende Mineralität, die Süsse kommt zu 100% aus dem Extrakt, da ist kein Zucker, ich probieren den Wein immer und immer wieder, ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, was für ein monumentaler minutenlanger geradezu übersinnlicher Nachhall, das ist einer der allergrössten Weissweine, den ich je in meinem Leben gekostet habe

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